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DAA Reutlingen VorSchEr

Vorbereitungskurs auf die Schulfremdenprüfung zum/zur Erzieher/-in (VorSchEr)

Erzieher/-innen arbeiten mit Menschen. Sie helfen, begleiten, fördern und motivieren. Neben Krippen, Kindertagesstätten und Heimen arbeiten sie auch in Jugendzentren, Schulen, heilpädagogischen Einrichtungen oder Jugendfreizeiteinrichtungen.

In der Ausbildung erwerben angehende Erzieher/-innen spezifische Fachkenntnisse und werden gezielt auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet. Jedes Kind und jeder Jugendliche soll die Möglichkeit erhalten, sich zu einer eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit entwickeln zu dürfen. In diesem Prozess übernehmen professionelle Erzieher/-innen eine wichtige Rolle. Durch die gesellschaftliche Aufwertung der Bedeutung von frühkindlicher Bildung und Betreuung steigt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften – die beruflichen Perspektiven in diesem Beruf sind für Frauen und Männer gleichermaßen hervorragend.

Der Lehrgang richtet sich an Arbeitssuchende, die ein besonderes Interesse am Beruf der Erzieherin/des Erziehers haben – vor allem auch an Frauen, die nach der Familienphase einen neuen Beruf erlernen wollen.

Zugangsvoraussetzungen

Die Zugangsvoraussetzungen sind geregelt durch die Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Kultusministeriums Baden-Württemberg über die Ausbildung und Prüfung an den Fachschulen für Sozialpädagogik:

  • Vollendung des 21. Lebensjahres und einen mittlerer Bildungsabschluss (Realschulabschluss, oder Hauptschulabschluss und eine dreijährige Ausbildung mit entsprechenden Noten oder zweijährige Berufsfachschule)

    und

– eine mindestens dreijährige Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung mit Kindern

– oder eine dreijährige Führung eines Familienhaushaltes mit mindestens einem Kind sowie ein Praktikum von mindestens sechs Wochen

– oder eine mind. zweijährige, kontinuierliche Vollzeit- Tätigkeit als Tagesmutter mit mehreren Kindern sowie ein Praktikum von mindestens sechs Wochen

– oder eine mind. einjährige Berufsausbildung im sozialpädagogischen oder pflegerischen Bereich sowie ein Praktikum von mindestens sechs Wochen

– oder eine mindestens zweijährige schulische Ausbildung mit sozialpädagogischer Ausrichtung sowie ein Praktikum von mindestens sechs Wochen

  • eine fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife sowie ein Praktikum von mindestens sechs Wochen

  • eine Fachschulreife oder ein Realschulabschluss und Berufsabschluss als Kinderpfleger/-in

  • der Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse

Ziel und Inhalte des Lehrgangs

Der Lehrgang bereitet in Theorie und Praxis auf die Schulfremdenprüfung an einer öffentlichen Fachschule für Sozialpädagogik (Ausbildung zum/zur Erzieher/in) vor. Dabei richten sich die Unterrichtsinhalte nach der Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Kultusministeriums Baden-Württemberg. Wir konzentrieren uns hierbei im Wesentlichen auf die für die Prüfung "maßgeblichen" Fächer und Handlungsfelder:

  • Deutsch
  • Berufliches Handeln fundieren
  • Erziehung und Betreuung gestalten
  • Bildung und Entwicklung fördern
  • Unterschiedlichkeit und Vielfalt leben
  • Zusammenarbeit gestalten und Qualität entwickeln

Dauer

in Teilzeit 22 Monate

Abschluss

Zeugnis für Schulfremde über die Prüfung an einer öffentlichen Fachschule für Sozialpädagogik. Mit erfolgreichem Bestehen erhalten Sie die Berechtigung zur Aufnahme des einjährigen Berufspraktikums und damit zum Erwerb der Berufsbezeichnung 'Staatlich anerkannte/r Erzieher/-in'.